Psychopharmaka dienen der Behandlung verschiedener nervöser Störungen. Sie beeinflussen bestimmte Hirnzentren (Hypothalamus), die die Nahrungsaufnahme und den Wasserhaushalt regulieren.

Die Tätigkeit der Hypophyse, die die Hormonausschüttung der endokrinen Drüsen (Bauchspeicheldrüse, Nebennieren, Keimdrüsen) steuert, wird ebenfalls von diesen Medikamenten beeinflusst. Bei den Psychopharmaka unterscheidet man mehrere Arten.

Antidepressiva
Manche Antidepressiva, die bei schweren Depressionen verordnet werden, regen den Appetit und das Verlangen nach Süßem an, was zu Anfällen von Bulimie und einem vermehrten Knabbern führen kann.

Außerdem bewirken sie eine Verschlimmerung der Insulinresistenz.
Falls eine Behandlung mit Antidepressiva nicht zu umgehen ist, sollten Medikamente verordnet werden, die das Körpergewicht nicht beeinflussen (vorausgesetzt, es liegen keine Störungen im Essverhalten vor).

Neuroleptika
Neuroleptika regen ebenfalls den Appetit und die Vorliebe für schlechte Kohlenhydrate an (insbesondere Süßigkeiten).

Beruhigende und angstlösende Mittel
Wenn Frauen Angst empfinden oder existentielle Probleme haben, neigen sie allzu häufig dazu, angeblich „heilbringende“ Beruhigungsmittel einzunehmen. Man muss dazu sagen, dass Ärzte ohne Zögern diese Mittel verordnen, sobald sie darauf angesprochen werden.

Dies führt zu einem bedauerlichen Missbrauch und nicht umsonst liegt Frankreich hinsichtlich des Konsums dieser „kleinen Glücksbringer“ an erster Stelle!

Außerdem ist festzuhalten, dass Benzodiazepine in manchen Fällen Gedächtnis- oder Konzentrationsschwäche verursachen, so dass die Frauen nicht mehr im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sind. Schließlich können diese Medikamente appetitanregend sein und ein Verlangen nach Süßem auslösen.

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